Surferstrand

Nun sind wir am Meer angekommen und wohnen ca. 100 m vom Wasser entfernt, vor uns noch zwei Häuser, dann Sand und Wasser.
Angeblich gibt es hier immer wieder schwere Zwischenfälle aufgrund der Strömung und der hohen Wellen. Im Ort gibt es Bereiche, die keine Straße haben, sondern einfach nur Sand, der wohl vom Wind dorthin geweht wurde. – Welcher Wind?

Die angeblich vorherrschenden Passatwinde aus Nordwest sorgen hier für die hohen Wellen und dafür, dass unser Haus auch auf der landeinwärts gerichteten Seite einen windgeschützten Sitzbereich haben.
Heute gibt es keinen Wind, bestenfalls ein kleines Lüfterl aus dem Osten, dementsprechend hoch sind auch die Wellen und die Surfer/Wellenreiter werden sich heute eher einige Bier genehmigen. Und der Wind von Osten soll stärker werden und vielleicht sogar unseren morgigen Tauchtag behindern… – Also keine Wellen hier.
Heute werden wir zum Markt ins Innenland und dann ins Gebirge fahren – den Norden der Insel erkunden.



überall Vulkane

Heute hatten wir unser letztes Frühstück bei Carmen, sitzen nun wieder mit Kaffee vor dem Haus und genießen. Heute ist es eher bewölkt und nicht so warm, aber noch immer sehr gemütlich.
Irgendwann werden wir in Richtung Norden aufbrechen und die Vulkane hinter uns lassen. Angeblich soll es im Norden wunderschön und grün sein…
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wie in Incisa

Der 3. Tag auf Lanzarote, wir sitzen nach dem Frühstück vor Carmens Airbnb-Haus und schauen in die Landschaft nach Südwesten (von unserem Schlafzimmer aus können wir La Graciosa sehen). Heute geht im Gegensatz zu den Tagen zuvor kaum Wind, dafür gibt es eine leichte, hohe Bewölkung. Carmen meinte, heute würde es sehr heiß werden. Waren die 25° C von gestern nicht schon der Rekord?
Es ist jetzt um Halb Zehn gerade so warm, dass man mit langer, dünner Wanderhose und leichtem Pulli in der Sonne bereits zu schwitzen beginnt, es im Schatten aber perfekt ist. Es ist die Sonne, die dafür sorgt, dass man während des Tages mit kurzer Hose und T-Shirt spaziert und dafür, dass ich bereits im Atlantik schwimmen war, im Dezember! Na ja, schwimmen haben die Wellen nicht zugelassen, aber bis zum Hals im Wasser (bei einer Welle), das ja.
Die Vögel zwitschern die ganze Zeit, man hört Hunde bellen und in der Ferne manchmal ein Auto – irgendwie ruf dieses Klima, der vermeintliche Frühling, starke Erinnerungen an das Haus in Incisa in mir hervor. Es strahlt so eine Ruhe aus.
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Fire Ban

Gestern Abend haben wir ziemlich lange einen freien Campingplatz gesucht und letztendlich wurden wir an einem netten Fluss, den wir im Sonnenuntergang dann lang beobachteten, fündig. Tisch gab es keinen, daher freuten wir uns umso mehr über unsere Campingsessel. Feuerstelle gab es natürlich auch keine uns so saßen wir mit Taschenlampe beim GuteNachtBier und machten Pläne für heute. Entlang der Oregon Coast gibt es einen langen Bereich von Sanddünen und um uns das Campsite-Suchen zu ersparen, wollten wir nur eine kurze Distanz fahren und uns dann gegen Mittag schon einen Platz organisiert haben (am Anfang der Dünen).
Perpetua Beach war unser heutiges erstes Ziel, echt schön felsig und ‚gescheite Wellen, die in Verbindung mit Blowholes und sich füllenden, langen Spalten standen: tolle Geräusche. Dann wäre der erste Campingplatz gekommen (Anfang der Dünen), jedoch beschlossen wir, weiter zu fahren, da wir nicht den ganzen Nachmittag dort verbringen wollten. Nun sind wir im Umpqua Lighthose Statepark und hatten ziemliches Glück, einen Platz bekommen zu haben. – Er ist perfekt! … außer: Fire Ban aufgrund der Trockenheit und der angeblich schlechten Luftqualität. Wieder nix mit Feuer 🙁 und da wir nicht mit Gas kochen wollen, fahren wir in die Stadt und gehen zum Mexikaner (das haben wir Aurora eh versprochen).
Jetzt, nach einem langen und anstrengenden Spaziergang, sitzen wir auf unserer Bank, trinken Kaffee und schauen uns die Fotos von heute Vormittag an.

Tierwelt

Diese hat uns in diesem Urlaub bereits einiges gezeigt: coyotes, blacktaled deers, squirrels, jays, lots of turkey vultures, ospreys, american kerstel, acorn woodbecker, blackbirds, bald eagle, even more goose…
Gestern war jedoch ein ganz besonderer Tag, beinahe zuviel für einen. Begonnen hat es mit vielen harbour seals, die sich ganz gemütlich in der Sonne wärmten. Dahinter waren immer wieder Fontänen von Grauwalen zu sehen, die zwischendurch sehr nahe kamen und ihren Buckel zeigten. Gleichzeitig auf den Steinen (Ergänzung von Peter: heißt nicht Steine, sondern Vogelscheißfelsen) viele Kormorane, Murren und Möwen. Wäre das nicht genug gewesen, besuchten wir auf Rat eines netten, älteren Fotografen von gestern, den Hafen von Newport. Dort solle es Seelöwen geben, schauen wir mal hin vielleicht sehen wir ein oder zwei. Dort angekommen waren wir zuerst mal von diesem Lärm beeindruckt, das klingt nach mehr davon und tatsächlich waren es noch mehr als vorstellbar. Auch diese sonnten sich auf ihren Stegen und stritten sich zeitweise um die Plätze. Den netten Fotografen haben wir auch wieder gesehen, scheint wohl jeden Tag mit seiner Kamera auszuschwärmen. Sehr beeindruckende Tiererlebnisse an diesem Tag, …
Und dann waren da noch die Tide Pools.
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Firewood

Lagerfeuer am Campingplatz ist genauso wichtig, wie mindestens zwei Kühlboxen voll with ice, beer or sodas. Unseren Kühlschrank hat man auf Fotos eh sicher schon gesehen… Beim täglichen Koch- und GuteNachtBierFeuer behalfen wir uns bis gestern mit irgendwelchen trockenen Stöckerl, die so herum lagen. Das Fällen von Holz sowie das Verbrennen von Sitzbänken ist ja verboten (das Sammeln von Holz ist sehr selten im Umkreis des Campingplatzes erlaubt).
Nachdem es in der Küstengegend eher schlecht mit trockenen Holzstücken bestellt ist, haben wir gestern zugeschlagen und eingekauft – und zwar nicht am Campingplatz, wo Firewood eher teuer ist (nun gut, teuer ist es immer und einem österr. Förster sollte man die Preise hier wohl nicht nennen), sondern entlang der Straße. Dann haben wir uns eine Hacke ausgeborgt und die Hölzer zumindest ein wenig zerkleinert (die Amerikaner würden das jetzte nicht mehr machen, da zählt nur: Feuer! Wir haben schon Stellplätze gesehen, wo bis zu 10 solcher Campingplatz-Bundles neben der Feuerschale bereit lagen). Jedenfalls haben wir nun so viel Holz, dass wir zumindest 2x einen typischen amerikanischen Lagerfeuerabend veranstalten können (auch das Bierkühlen haben wir in gewissen Ausmaß unter Kontrolle).
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Camphosts beim Holzverkauf
Wir bewegen uns zur Zeit entlang der Oregon Coast Richtung Süden, beeindruckende Strände! Während des Tages wärmt die Sonne und man kann, bei wenig Wind, in T-Shirt und kurzer Hose herum spazieren. Bei Wind und am Abend wird es dann aber Jacken-kühl. Eigentlich bleiben die Temperaturen (abgesehen von der Strahlungswärme der Sonne) relativ gleichmäßig, auch im Zelt wird es, im Gegensatz zum hohene Hinterland, nicht sonderlich kalt. Meistens übernachten wir in Stateparks (heute Beverly-Beach), die sehr schön gelegen sind, jedoch ohne Strom oder Internet – aber wer braucht das bei dieser Landschaft schon. – Gestern haben wir mehrere Grauwale, die hier sehr sehr nah an die Küste kommen, gesehen.

Weg von der Kälte

Sitzen am Columbia River, Cascade Locks wer’s kennt 😉, trinken Craftbeer bei Livemusik mit Blick auf den Fluss. Kurze Hose, kurzes T-Shirt Wetter 😎.
Cascade Locks
Die Tage zuvor waren wir an der Oregon-Pacific-Coast, wunderschön aber eher Jackenwetter.