Nach fünf Tagen durchgehendem Wandern, etwa 85 km, sind wir nun an unserem ersten Ziel angekommen.
Ob wir morgen noch eine Tageswanderung machen oder nur hier faulenzen wissen wir noch nicht…
Erstmal sind wie nur stolz auf uns!
Der Laugavegur
Der Laugavegur ist bereits seit mehreren Tagen zu Ende und auch wenn das Wetter nicht immer auf unserer Seite war, bin ich wirklich froh, gegangen zu sein. Die Landschaft wird zu Fuß ganz anders wahrgenommen und der Natur ist man ganz nah, auch wenn man ihr damit auch zum Teil ausgesetzt ist.
Nun ein paar Fotos der vergangenen Tage:
Noch ganz am Anfang den Wasserfällen entlang
Am ersten Tag waren die Wolken sehr nah
Schnee am Gipfel
Aussicht nach Norden Richtung Pörsmörk
Das wohl verdiente Essen am Abend
Ein Blick in unsere Richtung nach Botnar
Eine der vielen Furten
Ein idyllischer Zeltplatz bei Botnar
Motiviert trotz Sauwetter
Die Erde ist kaputt, es dampft und prodelt überall
Tag 3
Laugavegur: Þórsmörk – Emstrur (Botnar)
Die erste Etappe des Laugavegur führte uns nach Botnar, 18 km Weg mit zwei Flussquerungen. Er führte uns einige Male auf und ab, lange einen Fluss entlang. Immer wieder gab es Blicke auf Gletscher und sonst noch wunderschöne Gegend. Dabei umrundeten wir fast einen markanten Berg, der aussah wie ein Nashorn. Das Wetter war uns zeitweise nicht sehr gnädig und so ging es doch ein schönes Stück des Weges im Regen, doch es gab auch sonnige Momente, wie die erste Flussquerung und so war der Tag alles in Allem ganz schön.
Fimmvörduháls
Ursprünglich wollten wir ja von Skógar nach Lanndmannalaugar zu Fuß gehen, gestern bei Regen in Reykjavik dann den Plan umgeschmissen um dann im Bus noch schnell wieder zu ändern und doch den ursprünglichen Plan fortzusetzen.
Also gestern sind wir von Skógar aus gestartet, um irgenwo wild zu campieren. Heute setzten wir den Weg fort und es folgte eine landschaftlich und wettertechnisch sehr unterschiedliche, abwechslungsreiche Wanderung.
Der Weg führte uns zuerst den Fluß entlang mit unzähligen Wasserfällen, dann über den Gletscher und dann wieder bergab in ein zerkluftetes Tal.
Wunderschön, aber aufgrund der 25 km mit 1000 Höhenmetern doch sehr anstrengend.
Morgen starten wir den Laugavegur…
Planänderungen
Am ersten Tag ging es noch ein paar Kilometer dahin, bis wir ein ruhiges Platzerl für unser Zelt fanden – und dann Abendessen und aus dem Bezinkocher rinnt es raus anstatt zu brennen. Es schaute gar nicht gut aus für warmes Essen in den nächsten sechs Tagen, aber irgendwie entschloss sich das Benzin dann nach etlichen Reperaturversuchen doch lieber zu brennen.
Nun liegen wie mit vollem Bauch im Zelt, es nieselt und Wind geht auch – neugierig, ob uns kalt wird in der Nacht – und neugierig, wie es da morgen Früh ausschaut draußen, es könnte Nebel geben…
Sie ersten fünf Kilometer waren schon wunderschön!
















