Rifugio Auronzo

Die heutige Route führte uns von Tröpolach über den Plöckenpass nach Ovaro. Von dort aus wollten wir über einen seit kurzem asphaltierten Pass Richtung Sauris übersetzten, was uns aber leider aufgrund eines Hindernisses nicht gelang.
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Kurz wurde überlegt den Baum etwas anzuheben, oder das Windschild abzumontieren, aber letzten Endes mussten wir uns doch geschlagen geben. Das nächste Mal muss wohl das Fichtenmoped mit ins Gepäck.

Weiter ging es dann auf der alternativen Route nach Auronzo di Cadore. Auf dem Weg dorthin gab es eine kurze Rast mit netter Aussicht und Topfentascherl

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Langsam begann die Gegend schroffer zu werden, um nach einer kurzen Espressopause ins Dolomitengebiet einzutauchen. Eine ganz andere Welt tut sich hier auf, mit Unmengen spitzen Kalkbergen. Unser Quartier habe wir am Fuße der 3 Zinnen im Refugio Auronzo und nach einem schönen Abendspaziergang genießen wir nun bei toller Aussicht den Abend.

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Morgen wartet die Dolomitenrunde mit einigen Klassikern auf uns

Auf dem Weg nach Südtirol

Nachdem wir eigentlich schon letzten Samstag fahren wollten und wetterbedingt verschoben haben, sind wir heute Nachmittag auf schnellstem Weg nach Tröpolach gestartet. Nun sitzen wir beim Winkler, planen den morgigen Tag, der uns zum Gebiet der 3 Zinnen führen wird. Ich bin sehr gespannt, was der morgige Tag landschaftlich bieten wird und hoffe den Streik der Tankstellen in Italien ohne Schwierigkeiten ignorieren zu können.

Hütte

Nun sind wir bereits wieder auf dem Weg nach Helsinki und mussten uns von der Hütte verabschieden. Ich denke wir sind uns alle einig, dass die Wahl der Hütte perfekt war. Tolle Lage mitten im Nichts, etwas erhöht für gute Aussicht – in Verbindung mit den großen Fenstern einfach super. Sie war ebenfalls sehr geräumig, mit schönem Wohn-Essbereich, einer tollen Sauna und komfortablen Schlafzimmern. Alles in Allem perfekt!

Winter und Schnee

Schnee gibt es hier wirklich genug, eine dicke Schneedecke bedeckt hier alles. Zeitweise versinkt man bis zur Hüfte, das Fallen macht Spaß und jede Menge Aktivitäten sind hier möglich. Gestern waren Daniela, Peter, Siggi und ich Schneemobil fahren. Viele Streckenmöglichkeiten gibt es quer durch Wald und Seen. Schaltet man den Motor des Gefährts aus, dann ist es ganz still und leise ringsum.
Auch für Wintersport eignet es sich hier ganz gut. Agi, Peter und ich probierten uns im Langlaufen während der Rest den Schihang testeten. Die Pisten und Loipen sind gut beleuchtet und aufgesperrt wird erst um 16 Uhr, was uns zuerst ziemlich wunderte.
Am Besten gefällt mir persönlich das Herumtollen im Schnee, Purzelbäume schlagen, welzen, Saltos schlagen, fallen und graben. Heute haben wir gemeinsam einen ganz tollen Hasen gebaut, der jetzt auf einem See auf die Nordlichter wartet.
Leider war uns das Wetter noch nicht gnädig, dass wir welche zu Bestaunen hatten und bald geht die Zeit hier in Lappland zu Ende, dabei gebe es noch soooo viel zu entdecken….

Rami’s Huskies

Am Vormittag ging es heute los Richtung Levi bzw. Kittilä um eine Huskytour zu unternehmen. Da wir etwas früher in der Gegend waren, besuchten wir das „Snowy Village“ das uns vor allem mit dem Schneehotel beeindruckte. Trotz dieser Besonderheit, die ich so noch nie gesehen habe, konnte es mit den Huskys nicht mithalten – ein außergewöhnliches Erlebnis.
Bereits bei der Ankunft bemerkten wir das laute Gebell der Hunde die nur darauf warteten endlich wieder laufen zu dürfen. Nach einer kurzen Einschulung ging’s auch schon zu den Schlitten, wo uns die Huskys schon freudig erwarteten. Der Start war für mich das Spektakulärste, eine derartige Beschleunigung einhergehend mit dem Gefühl nichts unter Kontrolle zu haben hatte ich nicht erwartet. Nach einigen Metern war jedoch alles wieder unter Kontrolle, wobei nicht unter meiner, sonder der der Hunde (eigentlich war es von Anfang an so, jedoch brauchte es eine Weile, bis ich das begriffen habe). Das Einzige was man hier wirklich beeinflussen kann, ist das Bremsen, wobei das auch nur so lange, wie die Besitzerin noch nicht losgefahren ist, dann half auch die Bremse nicht viel.
Nach der Runde bedankten wir uns bei den Hunden, bekamen noch Tee, Würstel und Kekse verbunden mit netten Gesprächen und Infos über die Huskys und irgendwann mussten wir uns dann doch verabschieden.
Rami's Express
Danke Agi für dieses wirklich tolle Weihnachtsgeschenk!

La Gomera

2 Tage verbrachten wir jetzt in La Gomera mit Lisi, Harald und Onni – bekamen schöne Plätze gezeigt und haben gut gegessen.
Diese Insel unterscheidet sich sehr stark von Teneriffa, bewachsene Schluchten, Nebelwälder und weniger Tourismus. Ebenfalls sehr schön dort.

Mittlerweile sind wir wieder in Teneriffa und genießen morgen noch einen schönen Tag, bevor es Samstag Früh wieder nach Hause geht.