Gestern sind wir dann natürlich nochmals zum Lieblingsstrand um ein Stück entlang der Klippen zu wandern. Danach natürlich baden! Diesmal keine Quallen und weniger Wellen, das Wasser wie immer, für mich überraschend, warm.

Losgefahren sind wir dann gegen 14 Uhr, wieder einmal recht spät – aber in Spanien ticken die Uhren ohnehin anders. Nach einer entspannten Fahrt und drei kurzen Ladestopps erreichten wir gegen 21 Uhr unser nächstes Ziel Toro.
Bei der Autobahnabfahrt fragten wir uns noch, was an diesem Ort jetzt cool werden würde. Flaches Land mit viel Landwirtschaft und wenig Orten. Die erste Überraschung war die Einfahrt in den Ort, zuerst breite Einkaufsstraße, dann wurde es immer enger und „älter“ und langsam kam die Frage auf: „dürfen wir da überhaupt noch fahren“. Es ging durch ein Stadttor durch und die Straßen wurden noch enger, dann kam eine riesige Kirche und dann unser Ziel: die Ladesäule unweit vom Hotel – alles grün.


Die zweite Überraschung war dann eine Prozession mit Band und allem was dazugehört. Wir dachten trotz der weißen Uniform aufgrund der Musik an ein Begräbnis. Tatsächlich war es die Segnung der Feuerwehrautos. Für mich am faszinierensden war der Wackelschritt der Musikkapelle und der Feuerwehrhauptmann (vermtl.), der das Blaulicht samt Sirene einschalten durfte. Das Hotel dann nicht wirklich – oder irgendwie dann doch – eine Überraschung und sehr nett mit angeschlossenem Restaurant…

Heute sind wir in der Früh entlang eines Flusses spaziert und haben wirklich coole Vögel entdeckt. Dann Frühstück in einer Bar und später in einer Bäckerei. Jetzt sitzen wir im Zimmer und halten Siesta bzw. planen den morgigen Tag.

Obwohl Toro sich innerhalb der Totalitätszone befindet, haben wir noch überhaupt keinen Hinweis auf das morgige Ereignis gesehen.























