Und dann ist wie erwartet alles nach Plan gelaufen, keine Staus, keine irgendwas, alles Gut! Wir waren gegen 16 Uhr in Trigueros de Valle und als wir den beinahe leeren Parkplatz erreichten, hofften wir auf einen Platz in „unserer“ Bar von gestern. Die hatte allerdings zu, dafür hatte die Bar/Restaurant gegenüber geöffnet und kurz sah es auch danach aus, dass wir etwas zu essen bekämen. Wir schnappten einen der letzten Tische im Schatten und verbrachten die kommenden Stunden mit Cola, Bier und Lesen genau dort – Essen war aus bzw. zu spät oder „man weiß es einfach nicht“ (es hat auch sonst niemand mehr etwas gegessen). Gegen 19:30 spazierten wir dann zur Kirche hoch.
Oben haben wir uns an die Straße gesetzt, einfach zugesehen und alles auf uns wirken lassen – wie es langsam dunkel wird, wie die Vögel zu schwärmen beginnen, wie die Sonne verschwindet, die Corona strahlt und plötzlich wieder die Sonne da ist und recht schnell alles wieder hell wird. Wir warten noch bis die Sonne danach wirklich unterging und sahen dabei das letzte Stück des Mondes aus der Sonne herauswandern.
Um uns haben dieses Erlebnis noch viele andere genossen, manche haben sich ein Picknick eingerichtet, einer hat Gitarre gespielt, viele einfach nur geschaut.
Im Ort gab es danach noch eine Party mit Livemusik und Gewinnspiel. Anders als erwartet war die Möglichkeit etwas zu essen. Viele Leute, zwei Bars (unser mittlerweile auch offen und auch gut besucht), eine aufgebaute Schank, aber nirgends eine Möglichkeit etwas zu essen zu bestellen.
















