Nach dem Frühstück ging es los in den Walmart und dort verbrachten wir, wie Gerlinde schon prophezeit hatte, Stunden. Es ist so riesig! 111 $ haben wir ausgegeben und jetzt haben wir ALLES!

Dann fuhren wir gute 200 km durch ein flaches Tal, zwischendurch einzelne grüne Bäume und die Wiese, die Wiese war gelb, durchgehend gelb – und das ging über Kilometer und Kilometer. Dann waren wir in Red Bluff und suchten uns bei 33° C etwas zu essen. Es wurde ein „Jack in the Box“, den Buffett-Chinesen gab es nicht mehr. Weit wäre es nicht gewesen, wir fuhren trotzdem gern mit dem Auto hin.

Wir rechneten damit, dass es mit zunehmender Höhe kühler werden würde, aber so richtig passierte das nicht. Selbst bei 2.000 Höhenmetern über San Francisco hatte es noch um die 25° C. Erst jetzt, wo die Sonne weg ist, wird es kühler bzw. kalt.
Wir sitzen am Rand des Lassen-NP auf der Betonbank nahe unserem Zelt. Ich schreibe Blog und Gerlinde sucht im Vögel-App nach Tieren, die sie heute schon sah. Über der gelben „Wiese“ waren es jedenfalls Truthahngeier, 50+ haben wir sicher gesehen.
Zum Abschluss des heutigen Tages gab es noch Fumerolen – und jetzt wird es bald Burger geben :).
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Los geht’s
Vienna
Cornwall
Amsterdam
der letzte Tag
… nur weil die Gangway ins Flugzeug krachte …
Unglaublich aber wahr, der Urlaub neigt sich dem Ende zu und unser letzter Tag ist gekommen.Nach unglaublich schönen Tagen, 19 Tauchgängen, gutem Essen und schönen Begegnungen, genießen wir nun noch ein paar schöne Stunden, bevor es wieder nach Hause geht und sind, so wie gestern, erneut auf Safari. Hier halten wir es, wie mit dem Werbespruch des Konkurrenten: „If you don’t climb the Killimanjaro, then drink it“.
Etwas schockiert waren wir zuvor, als wir Pulli und Jacke aus dem Koffer zogen und wir ihn wohl bald wieder brauchen werden.
Zur Zeit aber genießen wir dieses Paradies hier noch in vollen Zügen!
Ein normaler Urlaubstag…
Einmal vorweg, heute ist kein solcher, wir haben tauchfrei…
Ansonsten verlaufen unsere Tage sehr ähnlich, wir starten nach dem Frühstück zur Tauchbasis, suchen unser „big five“ (Anzug, Maske, Flossen, Füßlinge und Gewichttaschen) zusammen und gehen zum Boot. Je nachdem, wie die Gezeiten gerade stehen, verläuft dieser Weg unterschiedlich lange im verschieden hohem Wasser. Im Boot angekommen kurzer Blick auf die Flaschen, ob sich unser Zeug wohl am Boot befindet und wenn alle da sind, geht’s los. Gestartet wird immer mit der Vorstellung der Crew – Captain, First Officer und die beiden Tauchguides. Inzwischen befinden wir uns bereits auf dem Weg zum Tauchplatz und genießen die Gemütlichkeit, die Ausblicke oder tratschen mit den anderen.
Irgendwann startet die Tauchgangsvorbesprechung und wir wissen, bald geht es wieder runter in diese faszinierende und so fremde Welt. Nach ein paar Vorbereitungen ist es dann wieder so weit, Rolle rückwärts und blub, blub, blub… schwerelos treiben lassen und der Versuch sich diesmal mehr zu merken… und in erster Linie staunen…bunte unterschiedlichste Korallen, Anemonen, Seesterne, Gräser, Anemonenfische, Drückerfische, Fahnenbarsche, Riffbarsche, Eidechsenfische, Grundeln, Falterfische, Fledermausfische, Kofferfische, Feilenfische, Korallenwelse, Igelfische, Muränen, Sepias, Plattfische, Rochen, Schnapper, Kugelfische, Kaiserfische, Skorpionfische, Doktorfische, Zackenbarsche, Plattwürmer, Häuslschnecken, Naktschnecken, Schildkröten, Röhrenaale,… und so viel mehr…sogar ein Seegrasgeisterpfeifenfischpärchen und ein Schaukelfisch hat sich uns schon gezeigt – mit Hilfe des Tauchguides, ansonsten hätten wir wohl keine Chance gehabt. Nie im Leben hätten wir gedacht, diese von Bildern bekannten Lebewesen unter Wasser jemals zu Gesicht zu bekommen! – Es ist jedesmal und unglaublich schön!

Wieder aufgetaucht, will man eigentlich sofort wieder runter. Glücklicherweise ist das nach einer Oberflächenpause mit frischen, süßen Früchten, wie es sie nur hier geben kann, auch wieder möglich bevor wir die Rückfahrt antreten müssen.
Wieder an Land versuchen wir uns dann zu erinnern, was bei dieser Vielfalt wirklich schwer ist und all dies im Logbuch zu verewigen – wobei der Platz meist nicht ausreicht.
Ausklingen lassen wir den Tag für gewöhnlich mit Strand liegen, Baden gehen, Happyhourcocktail und Essen. All das lässt sich wunderbar am Strand erledigen. Nicht zu vergessen, der GuteNachtWhiskey auf unserer Meerblickterrasse gegen … was auch immer.
Bus
Es gibt mehrere Möglichkeiten um nach Stonetown zu gelangen. Entweder man wählt eine Tour mit anderen Personen und Führung, diese Option haben wir uns nicht einmal angeschaut.
Eine weiter Wahl wäre das Taxi gewesen, für ca. 30-60 Dollar je Richtung. Diese Option wäre nur ein Plan B gewesen, sollte wir unerwartet lange bleiben wollen.
Dann gab es da noch den öffentlichen Verkehr, Bus oder Daladala. Nachdem diese laut Auskunft der Tauchschulenbesitzerin gleichpreisig sind, entschieden wir uns für den komfortablereren Bus für 2.000 Schilling die Richtung (€1,-). Zeit muss man halt ein bisschen mehr mitbringen, davon haben wir ja genug.
das wäre ein Daladala gewesen
Die Hinfahrt erwies sich schon mal als sehr abenteuerlich, wobei wir dies bei der Rückfahrt toppen konnten. Was das Erlebnis im Bus so interessant macht, sind nicht nur die Eindrücke, die man von den Menschen hier bekommt, sondern auch die Nähe zu ihnen. In Österreich wäre dieser Bus für vielleicht 20 Personen zugelassen, hier scheint es kein Limit zu geben. Hauptsache man steht nicht während man Polizeikontrollen passiert, die die keinen Sitzplatz hatten mussten sich für kurze Zeit hinhocken. Bei der Rückfahrt versuchte ich mal zu zählen und musste bei 36 aufhören, da noch immer Leute hinzukamen und der Kassier sich schon außen irgendwie festhielt. Aber wer glaubt, dass hier viele stehen täuscht sich, denn wo sich überall noch ein Sitzplatz auftun kann, ist schier unglaublich. Jeder Millimeter wird ausgenutzt und du glaubst in unserer Reihe ist es jetzt aber wirklich voll, findet noch jemand eine Lücke.
Nach der Rückkehr waren wir wirklich froh, im Meer ein wenig Erholung und Erfrischung zu finden. Alles in Allem war es eine wirklich interessante Fahrt mit vielen neuen Einblicken, wie die Menschen hier leben. Ich würde dieses Erlebnis auf keinen Fall gegen eine Taxifahrt eintauschen wollen.












