Essen

In diesem Urlaub gab es interessante Erlebnisse in Bezug auf Essen.

Begonnen hat es mit einem Experiment, da es im ersten Gasthaus Schweineohren gab und ich sie kosten wollte. Sie waren geschmacklich gut, die Konsistenz gewöhnungsbedürftig.

Danach wollten wir es wie die Spanier machen und sehr spät essen gehen. Die Küchen öffnen abends frühestens um 20:30 und zu Beginn war auch gegen Mitternacht noch was zu bekommen. So verbrachten wir die Abendzeit meist damit am Strand zu bleiben oder einfach lange die Gegend zu genießen.

Irgendwie sind wir aber ab 23 Uhr häufig vor geschlossenen Küchen gestanden. Daher wollten wir es in Orteguiera anders machen. Der Plan war, wie ja schon beschrieben, das Auto laden zu lassen und dann zu Fuß zum Gasthaus und diesmal früherer Abend. Da war an diesem Tag jedoch keines der beiden Gasthäuser für Essen möglich und wir suchten dann vergebens in zwei Städten, die alle überfüllte Gasthäuser hatten und mussten unser Glück wieder in der Pizzeria suchen.

Einen Tag drauf, dann besserer Plan. Wir fahren schon am Nachmittag, da scheinen die Spanier auch viel Essen zu gehen. Diesmal fragte ich vor dem Laden, wann die Küche schließt und war froh um 15:30 als Antwort zu bekommen, dass die Küche noch bis 16:30 geöffnet sei. Da noch ein Tisch frei war, schickte ich Peter zum Laden und wollte mich setzen, als die gleiche Kellnerin meinte, heute keine Gäste mehr aufnehmen zu können. Das zweite Gasthaus wollte uns ebenfalls keinen der freien Tische geben, alle reserviert. Während ich dort einen „Cafe solo“ trinke kommen weitere Gäste und werden abgewiesen. Die spanische Reaktion des Kellners erschien mir wie „warum reservieren die Leute nicht“.

So spazierten wir an zwei wunderschöne Plätze, genossen die Zeit in der Natur und fuhren danach in die Stadt. Aber da waren wir dann zwischen Mittagessen und Abendessen in der geschlossenen Zeit unterwegs,  der Supermarkt mittlerweile wieder geschlossen und nicht einmal Burgerladen oder Kebap wollen uns was geben (weil zu). Wir sahen uns schon wieder in der Pizzeria um einen Platz fragen, als wir eine vermeintliche Trafik oder Souvenirsladen betraten und bemerkten: der hat auch Lebensmittel. So deckten wir uns mit einer guten Jause für den Strand ein, fuhren zur Unterkunft und gingen zu „unserem Strand“. Dort verbrachten wir einen wunderschönen Abend, genossen die Aussicht auf Möwen, Austernfischer, Brachvögel und tranken den geschenkten Rotwein aus Toro. Besser als jedes Restaurant.

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