Wind

Bereits am Laugavegur lernten wir an einem Tag, Island von seiner stürmischen Seite kennen. Das Gehen war zeitweise nur in Schräglage möglich und wir kämpften stetig gegen den Wind, die großen Rucksäcke boten dabei perfekte Angriffsfläche.
Gestern und heute erlebten wir wieder diese Seite Islands. Bei uns zuhause wäre bei solchen Windgeschwindigkeiten das Chaos ausgebrochen und starke Schäden zu erwarten. In Island bläst halt ein Lüfterl, was soll’s. Vor allem diese Gegend scheint daran gewöhnt zu sein.image

Für uns war es jedoch schon ein ziemliches Erlebnis, trotz großer Mühen nicht wirklich vorwärts zu kommen und bei einem Sprung einen Meter dahinter zu landen. Da waren wir ganz schön froh, immer wieder in unseren Jimny flüchten zu können, auch wenn für das Geradeausfahren ein starkes Gegenlenken erforderlich war und der Jimny zeitweise ganz schön durchgebeutelt wurde. image

Trotz des Windes war der heutige Tag wunderschöfner audiessel.
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Nun sitzen wir in „unserem Kulturzentrum“ und genießen den letzten Abend. Morgen Abend heißt es Abschied nehmen.

Mývatn und Ásbyrgi

Gestern begann der Tag mit einem ausgiebigen Plantschen im Sundlaug Akureyra und nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Myvatn.
Hier wurden wir zuersteinmal von der Sonne überrascht und am Godafoss konnten wir sogar mit T-shirt dem Treiben der Touristen und dem Tosen des Wassers zuschauen.
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Den weiteren Tag verbrachten wir auf den Spuren vergangener  Mývatnbesuche bei den Pseudocratern, dem Vogahraun Campingplatz/Guesthouse (welches sie renovierten und sich stark verändert hat) und beendeten den Tag im „Mývatn Nature Bath“
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Heute ging es nach einem gemütlichen Vormittag, welcher vorwiegend zur Überlegung genutzt wurde, ob die Sprengisandur gefahren werden sollte oder nicht – aufgrund des Wetters und der Tatsache dass die Straße viel länger und schlechter beinander sein soll als der Kjölvegur haben wir uns dagegen entschieden.
Deshalb ging es gegen Mittag Richtung Husavik über die östliche Dettifossstraße. Hier beeindruckte uns nicht nur der Dettifoss und Selfoss, vielmehr waren wir überwältigt von der Schönheit der Strecke danach. Eine Schotterpiste führte uns entlang einer Hochebene bis hin zum Jökulsárgljúfur-Nationalpark der uns wirklich beeindruckte.
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Selfoss

Gestern mit dem Bus von Landmannalaugar aufgebrochen und in Selfoss ein Hostel mit supi Frühstück gegönnt. Nun werden wir versuchen mit unserem Suzuki Jimny das Land zu durchqueren (F35) und heutige Highlights: Geysir, Gulfoss (beide wiedermal – zum dritten Mal nun), Baden in Hveravellir
Leider sind ein paar Beiträge verloren gegangen, die wurden nun gefunden (siehe unten)

Laugavegur: Þórsmörk – Emstrur (Botnar)

Die erste Etappe des Laugavegur führte uns nach Botnar, 18 km Weg mit zwei Flussquerungen. Er führte uns einige Male auf und ab, lange einen Fluss entlang. Immer wieder gab es Blicke auf Gletscher und sonst noch wunderschöne Gegend. Dabei umrundeten wir fast einen markanten Berg, der aussah wie ein Nashorn. Das Wetter war uns zeitweise nicht sehr gnädig und so ging es doch ein schönes Stück des Weges im Regen, doch es gab auch sonnige Momente, wie die erste Flussquerung und so war der Tag alles in Allem ganz schön.

Fimmvörduháls

Ursprünglich wollten wir ja von Skógar nach Lanndmannalaugar zu Fuß gehen, gestern bei Regen in Reykjavik dann den Plan umgeschmissen um dann im Bus noch schnell wieder zu ändern und doch den ursprünglichen Plan fortzusetzen.
Also gestern sind wir von Skógar aus gestartet, um irgenwo wild zu campieren. Heute setzten wir den Weg fort und es folgte eine landschaftlich und wettertechnisch sehr unterschiedliche, abwechslungsreiche Wanderung.
Der Weg führte uns zuerst den Fluß entlang mit unzähligen Wasserfällen, dann über den Gletscher und dann wieder bergab in ein zerkluftetes Tal.
Wunderschön, aber aufgrund der 25 km mit 1000 Höhenmetern doch sehr anstrengend.
Morgen starten wir den Laugavegur…

Wind, Albatross, Mönchsrobben und Abschied nehmen

Heute haben wir eine Wanderung zum westlichsten Punkt Oahus unternommen. Dabei konnten wir eine Brutstätte von unzähligen Albatrossen bestaunen und zwei Mönchsrobben beim Dösen beobachten. Begleitet wurde das ganze Spektakel von einem Wind, wie ich ihn noch nie erlebt habe.

Mittlerweile sitzen wir gemütlich bei einem letzten Bier, denken über die vergangenen, wunderschönen und unvergesslichen Tage zurück.

Morgen geht’s dann wieder Richtung Heimat…

Schildkröten, Wale, Delfine und Mantarochen

Seit gestern sind wir im Westen von Big Island, in Kona angekommen. Seither haben sich bereits so einige Tiersichtungen ergeben.

Zuerst einmal waren wir heute an einem Strand, an dem Schildkröten am Strand dösen, im Wasser nach Nahrung suchen, oder sich einfach treiben lassen. Ganz nah kommt man diesen wunderbaren Geschöpfen, die sich nicht aus ihrer Ruhe bringen. Und es macht den Anschein, sie wären überall.

Am frühen Nachmittag ging es mit einem Boot raus zu einer Bucht, um mit den Mantarochen zu schnorcheln, oder wie Peter, zu tauchen. Dem nicht genug, begegneten uns auf dieser Fahrt eine Buckelwalkuh mit ihrem Baby, das sich mehrmals echt spektakulär zeigte und das Leben zu genießen schien. Genossen schienen dies auch die Delfine eines riesigen Schwarms, denen wir wenig später begegneten.

Der eigentliche Grund der Bootsfahrt war dann ein weiterer Höhepunkt, den wir wohl nie mehr vergessen werden. Beinahe zum Anfassen nahe schwimmen die Mantarochen bei dir vorbei, auf dich zu und von dir weg. Da bleibt einem nur noch: Staunen und genießen.

Morgen kommt die eigentliche Walewatchingtour, mal schauen was die zu bieten haben. Das der heutige Tag übertroffen wird, ist aber eher unwahrscheinlich – dafür waren die Manta-Rochen zu…
… von diesen 45 Minuten werden wir wohl jetzt (und in Zukunft auch) träumen!