Der Norden ist anders

Seit kurzem haben wir ein anderes Lanzarote entdeckt. Dieses ist grüner, hat auch mehr Landwirtschaft in den Tälern und Gräben. Dadurch sieht man auch stärken den Kontrast zwischen der Küste (rot, grau, braun) und den landwirtschaftlich genutzten Senken und Tälern (grün, schwarz).Schön ist es so oder so…

Tauchen

Die Passatwinde sorgen dafür, dass der Südosten der Insel sowie das Meer ruhiger ist, deshalb sind auch die Wellenreiter im Nordwesten und die Tauchbasen auf der anderen Seite.

Aus unserem Tauchtag heute wurde leider nichts, wir sitzen jetzt in einem Cafe im Südwesten und sehen: siehe oben – den Kitesurfer vor uns freut’s. Und die Wellenreiter bei unserem Appartement werden wohl heute wieder nur Bier trinken.

Grün

Zuerst einmal muss ich mich korrigieren, es gibt doch vereinzelt hohe Palmen. Vor allem in besiedeltem Gebiet stehen viele davon, sowie eine Nadelbaumart mit nach oben zeigenden Nadeln, wie man an einem früheren Bericht als Weihnachtsbaum sehen kann.

Des weiteren haben wir jetzt den Süden verlassen und uns Richtung Norden gewannt. Dadurch ist nun der Boden grüner und es gab sogar schon Wiesen…

Vulkane, Sonne und das Meer

Mein erster Eindruck der Insel war wohl „wirklich keine Bäume!“

Es ist eine unwirkliche Gegend, obwohl sie sehr freundlich ist. Auf der einen Seite gibt es zwar etwas Bewuchs bis maximal Kniehöhe, aber von Bäumen oder ähnlichem fehlt jede Spur. Am ersten Tag sah ich so etwas wie einen Baum, der sich als Blütenstängel einer Agave herausstellte. Auf der anderen Seite gibt es noch relativ junge Lavaströme (1730) und daher viel schwarzer Steinfluss. Dort finden sich Ansätze von Flechten und in Gräben ein paar Büsche und sogar Blumen. Apropos Gräben, in solchen wächst hier der Wein. Felder mit kegelförmigen Löchern, obenauf Steinmauern und unten die Weinstöcke. Eine etwas andere Form des Weinbaus, aber der Malvasia schmeckt gut…