Als wir von Calama nach San Pedro de Atacama fuhren, meinte ich zu Peter wir würden diesmal wohl wenig Tiere sehen. Wenn wir Glück haben sind noch Flamingos da, aber wer kann schon in dieser Stein- bzw. Salzwüste leben können.
Nicht lange nach diesen Worten zeigten sich die ersten Vicuñas und es sollten noch viele mehr werden.
Was hier alles leben kann ist wirklich ein Wunder. Von kleinen Lebewesen in salzigem oder heißem Wasser, bis hin zu Enten, Eidechsen, verschiedenste Vögel, Möwen, Greifvögel, Füchse, Nandus, Vicuñas und vielen mehr.
Wir durften uns auch glücklich schätzen all die genannten Tiere tatsächlich zu Gesicht bekommen zu haben…unglaublich.


Gestern jedoch gab es eine Schreckminute. Wir wollten gerade aufbrechen, da suchte ich meine Wanderschuhe und fand sie nirgends. Ich fragte Peter, ob er sie ins Zimmer getan habe, da ich sie in der Nacht draußen ließ. Da kam auch schon die Erkenntnis…Cristian hat uns vor zwei Sachen gewarnt: 1. Lasst nicht die Tür zum Zimmer offen, es kann sein, dass dann ein Hund im Bett schläft. 2. Lasst keine Sachen draußen herumstehen, es gibt einen tiebischen Hund im der Nachbarschaft. Das hatte ich jetzt von meiner Unachtsamkeit. Eine Suche in der Umgebung brachte einen wieder zum Vorschein, der zweite war noch immer verschwunden und für uns unauffindbar. Wir erzählten Cristian davon, aber meine Hoffnung war gleich null. Ich sah mich schon den zweiten ebenfalls den Hunden zu überlassen. Nach einer Einkaufstour im Ort war die Überraschung und Freude umso größer, dass ihn Christian gefunden hat, beim Nachbar. Auch wenn der Schuh Narben davon getragen hat, er leistete mir seitdem bereits tolle Dienste.






