Ein erster Eindruck

Der heutige Tag hat uns in die Innenstadt geführt und uns einen ersten Eindruck von diesem Land gewährt. Kurz gesagt würde ich diesen mit folgenden Worten beschreiben: freundlich, vielfältig und verschieden.

Heute war es zusätzlich auch noch bunt in dieser sonst eher grau wirkenden Stadt. Irgendwann bemerkten wir eine Parade auf der Straße, schien auf den ersten Blick nicht allzu groß und die Fahnen erinnerten an die Rainbow. Nach dem ersten Schub folgte jedoch ein nächster und irgendwie hörte es fast nicht mehr auf. Schier endlos tanzten oder gingen Menschen in bunten Gewändern, Kostümen oder Transparenten die Straße entlang.

Zufällig entdeckten wir auch noch den Berg Santa Lucia, der uns nicht nur mit einer wunderschönen Aussicht belohnte. Es waren Kolibris, die diesen Tag noch unvergesslicher machten, mit ihrem zarten Körperbau, dem metallisch schimmernden Gefieder, dem leisen Flug und den atemberaubenden Flugkünsten…jetzt geht es erschöpft ins Bett um morgen in den Norden zu fliegen.

Stopp in Madrid

Unsere Reise hat mit einer 20-Minütigen Verspätung begonnen, das Boarding war dann aber pünktlich. 20 Minuten später als geplant war das Flugzeug fertig zum Start. Statt zu starten hieß es aber Warten.

In Madrid war viel Verkehr (Unwetter?), wir warten und vielleicht fliegen wir gleich oder es dauert eine halbe Stunde. Es war eher eine halbe Stunde bis sich das Flugzeug endlich in Bewegung setzte. Wir bangten um den Weiterflug, aber die Flugbegleiterin meinte, es wäre kein Problem. Wir sollen uns einfach beeilen und keine Shoppingtour mehr machen.

Auch als wie über Madrid kreisten und nicht landen konnten, war sie noch sehr optimistisch. Sie erklärte uns aber, wo wir hin müssen sollte es doch nicht funktionieren. Bei der Landung wurde bereits durchgesagt, Passagiere mit einem Weiterflug nach Santiago sollen sich beim Bodenpersonal melden. Die Flugbegleiterin haben wir dann nicht mehr gesehen, aber auch kein Personal am Flughafen. Dieser war bereits fast ausgestorben, etwas unheimlich. Der Transferschalter war als einziges sehr beschäftigt.

Nun sitzen wir in einem Flughafenhotel beim Frühstück, am Abend geht es weiter und heute wird Madrid besichtigt…

Der Norden ist anders

Seit kurzem haben wir ein anderes Lanzarote entdeckt. Dieses ist grüner, hat auch mehr Landwirtschaft in den Tälern und Gräben. Dadurch sieht man auch stärken den Kontrast zwischen der Küste (rot, grau, braun) und den landwirtschaftlich genutzten Senken und Tälern (grün, schwarz).Schön ist es so oder so…

Grün

Zuerst einmal muss ich mich korrigieren, es gibt doch vereinzelt hohe Palmen. Vor allem in besiedeltem Gebiet stehen viele davon, sowie eine Nadelbaumart mit nach oben zeigenden Nadeln, wie man an einem früheren Bericht als Weihnachtsbaum sehen kann.

Des weiteren haben wir jetzt den Süden verlassen und uns Richtung Norden gewannt. Dadurch ist nun der Boden grüner und es gab sogar schon Wiesen…

Vulkane, Sonne und das Meer

Mein erster Eindruck der Insel war wohl „wirklich keine Bäume!“

Es ist eine unwirkliche Gegend, obwohl sie sehr freundlich ist. Auf der einen Seite gibt es zwar etwas Bewuchs bis maximal Kniehöhe, aber von Bäumen oder ähnlichem fehlt jede Spur. Am ersten Tag sah ich so etwas wie einen Baum, der sich als Blütenstängel einer Agave herausstellte. Auf der anderen Seite gibt es noch relativ junge Lavaströme (1730) und daher viel schwarzer Steinfluss. Dort finden sich Ansätze von Flechten und in Gräben ein paar Büsche und sogar Blumen. Apropos Gräben, in solchen wächst hier der Wein. Felder mit kegelförmigen Löchern, obenauf Steinmauern und unten die Weinstöcke. Eine etwas andere Form des Weinbaus, aber der Malvasia schmeckt gut…

„the one day summer“

Nachdem es zuhause nach einem verregneten Urlaub aussah und uns dies zu Beginn auch bestätigt wurde, hatten wir die restlichen Tage unglaubliches Glück. Den einzigen Tag Sommer hätten wir erwischt und das jetzt schon drei Tage lang.

Die Fährfahrt nach „Lewis and Harris“ begann mit Regen und die Insel zeigte sich zuerst von ihrer dunklen Seite. Bei Regen auch weiter nach Arnol, die „standig stones“ ebenfalls mystisch bei Regen erlebt und es wurde unser Bild der Hebriden bestärkt „da regnet es nur und der Wind geht immmer“ – das zumindest war mein Eindruck nach einer gelesenen Buchreihe von Peter May. Aber alles hat auch versteckte Seiten, so auch das Wetter hier „es ist immer schön, an manchen Tagen ist es wow“ meinte unser host auf Lewis. So kam es, dass wir wunderschöne 2 Tage mit Wanderungen und traumhaften Bedingungen auf einer atemberaubenden, abwechslungsreichen Insel erleben durften. Auch der Rückweg machte noch eine Wanderung im Süden Skye’s möglich und auf dem Weg nach Edinburgh wurde sogar ein Tee im Freien mit T-shirt genossen.

Jetzt gehen wir was essen und morgen früh geht’s wieder heim. Die schottische Gemütlichkeit will ich mitnehmen.