Hütte

Nun sind wir bereits wieder auf dem Weg nach Helsinki und mussten uns von der Hütte verabschieden. Ich denke wir sind uns alle einig, dass die Wahl der Hütte perfekt war. Tolle Lage mitten im Nichts, etwas erhöht für gute Aussicht – in Verbindung mit den großen Fenstern einfach super. Sie war ebenfalls sehr geräumig, mit schönem Wohn-Essbereich, einer tollen Sauna und komfortablen Schlafzimmern. Alles in Allem perfekt!

Winter und Schnee

Schnee gibt es hier wirklich genug, eine dicke Schneedecke bedeckt hier alles. Zeitweise versinkt man bis zur Hüfte, das Fallen macht Spaß und jede Menge Aktivitäten sind hier möglich. Gestern waren Daniela, Peter, Siggi und ich Schneemobil fahren. Viele Streckenmöglichkeiten gibt es quer durch Wald und Seen. Schaltet man den Motor des Gefährts aus, dann ist es ganz still und leise ringsum.
Auch für Wintersport eignet es sich hier ganz gut. Agi, Peter und ich probierten uns im Langlaufen während der Rest den Schihang testeten. Die Pisten und Loipen sind gut beleuchtet und aufgesperrt wird erst um 16 Uhr, was uns zuerst ziemlich wunderte.
Am Besten gefällt mir persönlich das Herumtollen im Schnee, Purzelbäume schlagen, welzen, Saltos schlagen, fallen und graben. Heute haben wir gemeinsam einen ganz tollen Hasen gebaut, der jetzt auf einem See auf die Nordlichter wartet.
Leider war uns das Wetter noch nicht gnädig, dass wir welche zu Bestaunen hatten und bald geht die Zeit hier in Lappland zu Ende, dabei gebe es noch soooo viel zu entdecken….

Rami’s Huskies

Am Vormittag ging es heute los Richtung Levi bzw. Kittilä um eine Huskytour zu unternehmen. Da wir etwas früher in der Gegend waren, besuchten wir das „Snowy Village“ das uns vor allem mit dem Schneehotel beeindruckte. Trotz dieser Besonderheit, die ich so noch nie gesehen habe, konnte es mit den Huskys nicht mithalten – ein außergewöhnliches Erlebnis.
Bereits bei der Ankunft bemerkten wir das laute Gebell der Hunde die nur darauf warteten endlich wieder laufen zu dürfen. Nach einer kurzen Einschulung ging’s auch schon zu den Schlitten, wo uns die Huskys schon freudig erwarteten. Der Start war für mich das Spektakulärste, eine derartige Beschleunigung einhergehend mit dem Gefühl nichts unter Kontrolle zu haben hatte ich nicht erwartet. Nach einigen Metern war jedoch alles wieder unter Kontrolle, wobei nicht unter meiner, sonder der der Hunde (eigentlich war es von Anfang an so, jedoch brauchte es eine Weile, bis ich das begriffen habe). Das Einzige was man hier wirklich beeinflussen kann, ist das Bremsen, wobei das auch nur so lange, wie die Besitzerin noch nicht losgefahren ist, dann half auch die Bremse nicht viel.
Nach der Runde bedankten wir uns bei den Hunden, bekamen noch Tee, Würstel und Kekse verbunden mit netten Gesprächen und Infos über die Huskys und irgendwann mussten wir uns dann doch verabschieden.
Rami's Express
Danke Agi für dieses wirklich tolle Weihnachtsgeschenk!

La Gomera

2 Tage verbrachten wir jetzt in La Gomera mit Lisi, Harald und Onni – bekamen schöne Plätze gezeigt und haben gut gegessen.
Diese Insel unterscheidet sich sehr stark von Teneriffa, bewachsene Schluchten, Nebelwälder und weniger Tourismus. Ebenfalls sehr schön dort.

Mittlerweile sind wir wieder in Teneriffa und genießen morgen noch einen schönen Tag, bevor es Samstag Früh wieder nach Hause geht.

Parque Nacional del Teide

2 Tage sind vergangen und einiges ist passiert:
Am Dienstag war es soweit, der Teide stand auf dem Programm. Die Genehmigung hatten wir bereits im Vorfeld organisiert, die Gondel gebucht und so musste eigentlich nur mehr das Wetter mitspielen, das einen Traumtag versprach und auch wurde. Leider kam es anders als gedacht – bereits am Vortag wurde uns mitgeteilt, dass der Weg zum Gipfel gesperrt sei (was vom Norden und vom Westen begründet schien, Schnee bedeckte die steilen Hänge). Da wir die Gondel bereits gekauft hatten und es im Bereich der Bergstation viele kleine Wanderwege gibt und man ja nie wissen kann, starteten wir unseren Tag sehr früh und waren gegen 9:30 Uhr bei der Talstation. Hier hing dann ein kleiner Zettel: „alle Wanderwege gesperrt“, da muss ja mehr Schnee liegen wie von der südlichen Perspektive ersichtlich war, denn hier schien er fast schneefrei. Gut, rauf wollen wir ja auf alle Fälle. So ging es mit der Gondel rauf auf 3555 m über dem Meeresspiegel, wobei man diesen von dort aus sehen kann und mussten feststellen, dass hier andere Maßstäbe gelten. Der Gipfel erschien von hier aus fast schneefrei, nur ein paar Schneefelder im Bereich der Bergstation waten zu erkennen. Trotzdem haben Sie fast das ganze Arial gesperrt, für Österreichische Verhältnisse nichts was ein Problem darstellt, aber hier scheint man sowieso gerne auf Nummer sicher zu gehen.
Den restlichen Tag verbrachten wir in der Caldera, bei traumhaft schöner Landschaft die eher unwirklich schien – mehr Mond als Erde. Obwohl es nur gegen 10 Grad hatte schien die Sonne mit solcher Kraft, dass keine Jacke notwendig war. Eine wirklich sehenswerte Gegend, obwohl sie doch von vielen Touristen besucht wird, aber wie beinahe überall, wenn man ein paar Schritte weg vom Rummel macht, dann ist man beinahe allein.

Target: the sea

Nachdem wir nach dem Frühstück aufgebrochen sind Richtung Masca, konnten wir einfach nicht anders, als an einem der schönsten Aussichtsplätze Halt zu machen, um bei einer Tasse Kaffee und toller Aussicht einerseits zum Teide, andererseits zum Meer und la Gomera, unseren Plan zu fixieren. Eine Wanderung stand heute am Plan, bei ca. 600 m in Masca zu starten und die Schlucht bergabzugehen bis ans Meer zu den „los Gigantes“. Diese Wanderung war wunderschön und atemberaubend und am Ende war für uns die Entscheidung zu treffen, wieder alle 5,7 km retour oder mit dem Boot und Taxi zurück. Nach langem Wehmut, entschieden wir uns für die unsportliche Variante, die sich jedoch als abenteuerlich herausstellte. Aufgrund der starken Wellen war das Einsteigen eine Herausforderung für sich. Nachdem wir schon einige Male fast eingestiegen waren, mussten wir nochmals auf die Plattform flüchten und da geschah das Absehbare, eine riesige Welle kam herangerollt und schwappte über die Plattform und über uns hinweg. Da blieb nicht einmal die Unterhose trocken, aber wir schafften es dann doch und unser schlichter Bootstransfer entpuppte sich als eine unerwartete Wal- und Delfintour. Bei einem warmen Essen an Deck (auch dabei) konnten einen großen Delfinschwarm beobachten, der für uns eine nette Schow bot.
Wieder zurück beim Auto, entschieden wir uns den Tag dort ausklingen zu lassen, wo er bei Kaffee in der Früh begonnen hat.
Morgen geht’s mit der Seilbahn Richtung Teide, jedoch leider nicht ganz zum Gipfel, da dieser wegen Eis und Schnee noch immer gesperrt.