Archiv des Autors: peter
Warum gießen die Menschen in Südtirol ihre Wiesen?
Heute haben wir das schon einige Male gesehen: Bewässerungsanlagen auf … auf WIESEN!
Hier in St. Leonhard wurden wir dann erneut auf dieses Phänomen gestoßen. Irgendwo im Hang, bei irgendeinem Bergbauernhof wird der Hang (die Wiese) bewässert. Warum nur?
Als wir da in St. Leonhard saßen und über das Wetter auf der anderen Seite (90 % Regenwahrscheinlichkeit im Inntal) nachdachten, da wurde uns klar: hier regnet es einfach nicht! Zuhause hätte es bei dieser Bewölkung und deren Geschwindigkeit mit Sicherheit eine Wetterwarnung gegeben. Hier hat das nicht wirklich irgendjemanden beeindruckt – und auf einmal sah man wieder blauen Himmel zwischendurch leuchten, bevor es wieder dunkel wurde.
Am Abend dann eindeutig Regen in den Gipfelregionen, jetzt kommt er also, der Regen – zwei drei Tropfen regnete es dann auch – mehr aber nicht! Und die Bergbauern bewässerten brav weiter, die wussten schon, das nichts passiert.
Tag 4
Nach einem guten Frühstück ging es zügig los – zuerst einmal Tanken, dann kam der Karrerpass, gefolgt vom Nigerpass und einem Espresso in Bozen. Überraschend schön war das Penserjoch: von Bozen aus war’s zuerst canyonartig mit einigen Tunnels, danach folgte ein langsamer Anstieg ins Tal hinein. Am Pass dann wanderten wir zum Penser-Gipfel (=Gänsekragenspitze, 2322 müA) und genossen eine, trotz der vielen Wolken, sehr beeindruckende Aussicht. Wir sahen auch Regenzonen und überlegten, eine weitere Espressopause einzulegen, aber irgendwie kam der Regen nicht näher und so fuhren wir in Richtung Sterzing. Zwischendurch trafen uns doch einige Tropfen bei gleichzeitigem Sonnenschein! Sterzing wurde umfahren und bald schon waren wir am Jaufenpass, wieder Sonne und wieder Wolken und natürlich eine tolle Aussicht. Dann fuhren wir von 2094 müA hinunter nach St. Leonhard (640 müA, dem Geburtsort von Andreas Hofer) und setzten uns mit Espresso im Zentrum in einen „Park“ und überdachten die Route.
Einer Übernachtung in Sölden stand das schlechte Wetter auf der anderen Seite entgegen, einer Weiterreise nach Meran der Grundplan der Route. Nach Ewigkeiten von Überlegen und Hotelsuchen entschieden wir uns für ein Hotel im Ort – von dem wir, wie sich dann herausstellte, keine 50 m weit entfernt saßen. Nach dem Beziehen des Zimmers gab es ein köstliches Abendessen und nun sitzen wir bei einem Bier in der Lobby und schauen Fußball (SUI-FRA 1:5 Zwischenstand).
Morgen soll es dann bei besserem Wetter auf der anderen Seite über das Timmelsjoch nach Österreich gehen…
Regen
Rovaniemi – 2 Grad PLUS und leichter Regen
WAS IST MIT DEM WETTER LOS und wo ist die weiße Stadt im Schnee, die vor knapp einer Woche noch da war?
Sauna
Sitzen in der Holzofensauna bei etwas über geschätzten 90 Grad Celsius und schwitzen, zwischendurch kommt ein Schneeball, versetzt mit einigen Tropfen von Siggis Saunaöl (das ja nun endlich auch da ist) auf den Ofen und dann wird es gefühlt noch heisser. Irgendwann ist es zu heiss und dann fällt man vor der Tür einfach in den Schnee. Bei einer Lufttemperatur von -10 Grad ist der Schnee dann noch etwas kälter und die Haut beginnt zu krippeln, einmal herumdrehen und dann schnell wieder zurück ins Heiß und dort fällt der Schnee dann vom Körper und es krippelt für einige Momente noch mehr…
… und „langsam“ wird es wieder warm…
Sauna
Sitzen in der Holzofensauna bei etwas über geschätzten 90 Grad Celsius und schwitzen, zwischendurch kommt ein Schneeball, versetzt mit einigen Tropfen von Siggis Saunaöl (das ja nun endlich auch da ist) auf den Ofen und dann wird es gefühlt noch heisser. Irgendwann ist es zu heiss und dann fällt man vor der Tür einfach in den Schnee. Bei einer Lufttemperatur von -10 Grad ist der Schnee dann noch etwas kälter und die Haut beginnt zu krippeln, einmal herumdrehen und dann schnell wieder zurück ins Heiß und dort fällt der Schnee dann vom Körper und es krippelt für einige Momente noch mehr…
… und „langsam“ wird es wieder warm…
wie weiß weiß ist
Der erste volle Tag nördlich des 68. Breitengrades.
Rentiere, Rentierbauer, Spielen im Schnee – und viel Schnee.
Wenn man die Stimmung im Schigebiet „Pallas“ nachmalen würde wollen, bräuchte man ein wenig blau, etwas mehr grau und sehr viel weiß.
Dies ist ein animiertes Bild (falls es sich nicht bewegt, vielleicht extra laden…)



