In unserer Google-Maps finden sich einige Plätze, die wir uns für diesen Urlaub gespeichert haben, wie z.B. die Stadt eines Bing-Hintergrunds. „Das sehen wir dann in Wirklichkeit“, habe ich in den Wochen oft erzählt. Jetzt hier mit dem „neu errungenen“ Wissen der Größe Spaniens haben wir genau einen Pin der Karte besucht (und der war 10 km weg und Grund für die Wahl Orio). Weiter östlich wäre da noch eine Wanderung, aber wir beschlossen nach dem ersten Tag, dass es für Wandern zu heiß ist.

Am ersten Tag fuhren wir zu einer nahem Ladesäule bei einem Campingplatz auf einem Hügel und spazierten vor dort zu einem Eisenabbau und weiter zum Strand (sogar Gerlinde ging schwimmen) – heiß war es und keine einzige Wolke. Später fuhren wir der Küsten entlang weiter nach Zumaia und besuchten den Strand Itzurun, blieben dort bis zum Abend und wurden letztendlich von einem sich nähernden Gewitter vertrieben. – Cooler Strand war das und ein super heißer Tag, der dann gemütlich mit Fisch in einem der vielen Gasthäuser in Orio ausklang.

Der nächste Tag dann gutes Wanderwetter in der Früh, weil Hochnebel (genauso wie heute). Aber da hatten wir schon beschlossen, den Tag gemütlich anzugehen. Wir verbrauchten Zeit entlang des Flusses, am Meer (ich ging schwimmen), aßen mittags in „der“ Bar, sahen und hörten Orio gewinnen und fuhren am Nachmittag mit dem Zug erneut nach Zumaia. Am Itzurun-Strand verbrachten wir den Rest des Nachmittags/Abends und kamen erst mit dem Zug um 22 Uhr zurück nach Orio. – So schön war es am Strand! Weniger Menschen am Abend und eine wundervolle Stimmung. Wenn nicht mein Lieblingsstrand, dann zumindest unter den Top 3.

Jetzt sitzen wir gerade beim zweiten Kaffee, lassen das Frühstück nachwirken und bereiten uns gedanklich aufs heiße, aber trockene Hinterland vor. Die Sonnenfinsternis, von der man hier überhaupt nichts mitbekommt, rückt näher.

