im Baskenland

Entlang der Fahrt nach Norden, die uns schöne unterschiedliche Landschaften zeigte, mussten wir endgültig erkennen, dass Spanien groß ist bzw. dass Distanzen klein wirken, wenn man auf der Landkarte entsprechend zoomt. Unsere Fahrtstrecke betrug so um die 420 km, unterteilt in 2 Ladestopps, was wirklich gut funktioniert hat. Angekommen sind wir dann trotzdem erst gegen 20 Uhr. Aber hier ist so eine Zeit egal, da sperren die Gasthäuser erst einmal auf und die Sonne geht auch erst nach 21 Uhr unter.

Orio ist ein ganz eigener Ort, vlt. für hier typisch, für uns jedoch überraschend anders. Er liegt an einer Flussmündung in den Atlantik und zeichnet sich v.a. durch beinahe ausschließlich mehrstöckige Hochhäuser und Industriebauten vergangener Zeiten aus. Die bei uns typischen Einfamilienwohnhäuser sieht man hier selten. Generell haben wir das Gefühl, dass mehr in die Höhe gebaut wird. Im Ortskern fanden wir eine Art „Altstadt“, die recht nett wirkte. Sobald man die Stadt verlässt, befindet man sich in dünn besiedeltem, eher landwirtschaftlich genutzten, hügeligen Gebiet mit der Hauptfarbe Grün.

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