Tauchen

Die Passatwinde sorgen dafür, dass der Südosten der Insel sowie das Meer ruhiger ist, deshalb sind auch die Wellenreiter im Nordwesten und die Tauchbasen auf der anderen Seite.

Aus unserem Tauchtag heute wurde leider nichts, wir sitzen jetzt in einem Cafe im Südwesten und sehen: siehe oben – den Kitesurfer vor uns freut’s. Und die Wellenreiter bei unserem Appartement werden wohl heute wieder nur Bier trinken.

Surferstrand

Nun sind wir am Meer angekommen und wohnen ca. 100 m vom Wasser entfernt, vor uns noch zwei Häuser, dann Sand und Wasser.
Angeblich gibt es hier immer wieder schwere Zwischenfälle aufgrund der Strömung und der hohen Wellen. Im Ort gibt es Bereiche, die keine Straße haben, sondern einfach nur Sand, der wohl vom Wind dorthin geweht wurde. – Welcher Wind?

Die angeblich vorherrschenden Passatwinde aus Nordwest sorgen hier für die hohen Wellen und dafür, dass unser Haus auch auf der landeinwärts gerichteten Seite einen windgeschützten Sitzbereich haben.
Heute gibt es keinen Wind, bestenfalls ein kleines Lüfterl aus dem Osten, dementsprechend hoch sind auch die Wellen und die Surfer/Wellenreiter werden sich heute eher einige Bier genehmigen. Und der Wind von Osten soll stärker werden und vielleicht sogar unseren morgigen Tauchtag behindern… – Also keine Wellen hier.
Heute werden wir zum Markt ins Innenland und dann ins Gebirge fahren – den Norden der Insel erkunden.



überall Vulkane

Heute hatten wir unser letztes Frühstück bei Carmen, sitzen nun wieder mit Kaffee vor dem Haus und genießen. Heute ist es eher bewölkt und nicht so warm, aber noch immer sehr gemütlich.
Irgendwann werden wir in Richtung Norden aufbrechen und die Vulkane hinter uns lassen. Angeblich soll es im Norden wunderschön und grün sein…
P1150677

P1150719

wie in Incisa

Der 3. Tag auf Lanzarote, wir sitzen nach dem Frühstück vor Carmens Airbnb-Haus und schauen in die Landschaft nach Südwesten (von unserem Schlafzimmer aus können wir La Graciosa sehen). Heute geht im Gegensatz zu den Tagen zuvor kaum Wind, dafür gibt es eine leichte, hohe Bewölkung. Carmen meinte, heute würde es sehr heiß werden. Waren die 25° C von gestern nicht schon der Rekord?
Es ist jetzt um Halb Zehn gerade so warm, dass man mit langer, dünner Wanderhose und leichtem Pulli in der Sonne bereits zu schwitzen beginnt, es im Schatten aber perfekt ist. Es ist die Sonne, die dafür sorgt, dass man während des Tages mit kurzer Hose und T-Shirt spaziert und dafür, dass ich bereits im Atlantik schwimmen war, im Dezember! Na ja, schwimmen haben die Wellen nicht zugelassen, aber bis zum Hals im Wasser (bei einer Welle), das ja.
Die Vögel zwitschern die ganze Zeit, man hört Hunde bellen und in der Ferne manchmal ein Auto – irgendwie ruf dieses Klima, der vermeintliche Frühling, starke Erinnerungen an das Haus in Incisa in mir hervor. Es strahlt so eine Ruhe aus.
P1150712

 

Regen

Der Flug nach Edinburgh war über lange Strecken hin wolkenlos. In Schottland angekommen war es dann merklich kühler als zuhause und auch ordendlich windig.
Wir holten das Auto ab und fuhren los zum Subway in Sterling, wo wir auch Knabberzeugs fürs Auto kauften. Dann ging es weiter in die Highlands, wo wir bei Sonnenschein ankamen und nach einem guten Pub-Essen noch das lokale Bier versuchten.
Es schaut hier aus, wie irgendwo in den Alpen auf einem entlegenen Pass in 1.800 m Höhe – hier sind’s um die 200.
Wieder im Hotel begann dann die Suche nach einem Schlafplatz für die nächste Nacht und es sah nicht wirklich gut aus: fast keine B&Bs und wenn, dann wirklich teuer (> 200 €/Nacht). Irgendwann sind wir dann auf Airbnb umgestiegen und da sah es ein wenig besser aus. Irgendwann fanden wir dann eine Unterkunft für die kommende Nacht – kurz darauf schliefen wir beide.

Zum Auftakt des heutigen Tages gab es dann gleich einmal ein überraschend gutes schottisches Frühstück und danach suchten wir weiter Unterkünfte für die folgenden Tage und buchten die Fähre auf die Insel.
Mittlerweile sitzen wir in Oban, in einem netten Cafe und haben bis auf eine Nacht alles gebucht/reserviert – und haben ein Fährticket (da gab es auch „Anomalien“) am Computer, zwei Tees und einen Kuchen im Bauch. – Draußen regnet es, manchmal nieselt es auch nur, aber so richtig zum Wandern ist das Wetter nicht. Aber: es soll besser werden . … und gerade kommen wir drauf, dass wir noch sehr weit von unserer Unterkundt weg sind und vielleicht doch langsam starten sollten.